Fortschritte bei der Digitalisierung der Stadtverwaltung Hilden
Die Digitalisierung der Stadtverwaltung in Hilden entwickelt sich weiter. Das zeigen die aktuellen Zahlen und die laufenden Projekte zur Verwaltungsmodernisierung.
Inzwischen stehen den Bürgerinnen und Bürgern 69 Online-Formulare zur Verfügung, etwa für Gewerbeanmeldungen, Wohnsitzanmeldungen oder Führungszeugnisse. Ergänzt wird das Angebot durch weitere digitale Möglichkeiten wie Terminbuchungen oder das digitale Fundbüro. Allein im Jahr 2025 wurden rund 25.500 digitale Anträge gestellt und damit in vielen Fällen der Gang ins Rathaus vermieden.
Ein konkretes Beispiel für bürgernahe Digitalisierung ist der Mängelmelder, den die CDU bereits 2019 angestoßen hat. Bürgerinnen und Bürger können darüber unkompliziert Hinweise zu Missständen wie Müll, defekter Beleuchtung oder Schlaglöchern digital übermitteln.
Für die CDU-Fraktion ist klar: Digitalisierung darf nicht beim Online-Antrag stehen bleiben. Entscheidend ist, dass auch die internen Abläufe effizient und medienbruchfrei gestaltet werden. Hier zeigen sich bereits messbare Effekte durch die konsequente Arbeit der Stadtverwaltung.
Gleichzeitig besteht weiterhin Handlungsbedarf. Ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger nutzt die bestehenden digitalen Angebote bislang noch nicht. Ziel muss es daher sein, sowohl das Angebot weiter auszubauen als auch die Nutzung zu erhöhen. Die weitere Verbesserung der Digitalisierung begleiten wir im engen Austausch mit der Stadtverwaltung unter anderem im Hauptausschuss und der fraktionsübergreifenden Arbeitsgemeinschaft Digitalisierung.
Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion beantragt, die kw-Vermerke bei zwei Stellen im Bereich Digitalisierung (Digitalisierungspaten) zu streichen. Ziel ist es, diese Stellen dauerhaft zu sichern und auch bei personellen Wechseln eine schnelle Nachbesetzung zu ermöglichen. Nur so kann die kontinuierliche Weiterentwicklung der Digitalisierung gewährleistet werden.
Zentrale nächste Schritte bleiben die Einführung der E-Akte, durchgängige digitale Workflows sowie der gezielte Einsatz neuer Technologien. Ziel ist es, Verwaltungsprozesse zu beschleunigen, Ressourcen effizienter einzusetzen, dadurch Stellen einzusparen und die Verwaltung insgesamt leistungsfähiger zu machen.
Ein besonderes Anliegen bleibt zudem die soziale Dimension der Digitalisierung. Digitale Angebote sollen den Zugang zur Verwaltung erleichtern, dürfen aber niemanden ausschließen. Deshalb achten wir darauf, dass weiterhin auch analoge Wege vorgehalten und ergänzende Angebote wie der Zuhaus-Service für ältere Menschen bereitgestellt werden.
Die Stadt Hilden ist bei der Digitalisierung auf einem guten Weg. Entscheidend ist jetzt, die begonnenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen und die vorhandenen Potenziale zu nutzen.