Angsträume beseitigen
CDU will Angsträume im Stadtgebiet identifizieren und Maßnahmen ableiten
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hilden hat einen Antrag eingebracht, mit dem Angsträume im Stadtgebiet systematisch identifiziert und Verbesserungen vorbereitet werden sollen. Die Verwaltung soll Orte erfassen, an denen sich Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum unsicher fühlen und auf dieser Grundlage geeignete Maßnahmen zur Verbesserung vorschlagen.
„Bei Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, etwa an CDU-Infoständen oder bei einer Diskussionsveranstaltung der Jungen Union, wurde immer wieder auf einzelne dunkle oder unübersichtliche Bereiche im Stadtgebiet hingewiesen“, sagt Ratsmitglied Danielle Winterberg. „Diese Hinweise wollen wir strukturiert auswerten, um gezielt dort anzusetzen, wo Verbesserungen nötig sind.“
Auf Grundlage der Analyse soll die Verwaltung eine priorisierte Übersicht der betroffenen Orte erstellen. Mögliche Maßnahmen können unter anderem eine verbesserte Beleuchtung, der Rückschnitt von Bepflanzung zur Freistellung von Sichtbeziehungen, eine intensivere Pflege öffentlicher Grünflächen oder eine angepasste Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes sein.
„Oft reichen schon vergleichsweise einfache Maßnahmen, um das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum spürbar zu verbessern“, ergänzt Ratsmitglied Philipp Wiese. „Unser Ziel ist, dass sich alle Menschen überall in Hilden sicher fühlen können.“