Bezahlbarer Wohnraum statt Klientelpolitik!

09.04.2021, 21:13 Uhr

 Vor der Kommunalwahl hat sich die CDU Hilden, wie fast alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen für die Schaffung von bezahlbarem Wohraum in Hilden ausgesprochen. 


Nach der Kommunalwahl zeigt sich, dass es eine Grundsatzentscheidung geben muss, wie Hilden sich entwickeln soll. 

Da es keine großen Freiflächen mehr gibt, wo komplette Neubaugebiete erschlossen werden können, war es Konsens Grundstückslücken zu schließen. Mittlerweile ist es aber in Hilden üblich, dass sobald auch nur die Idee einer Bebauung am Horizont auftaucht, sofort Front dagegen gemacht wird. "Wenn es uns nicht gelingt auch in den nächsten Jahren für junge Familien ein interessantes, bezahlbares Wohnangebot zu schaffen, brauchen wir uns über Kita-Plätze, OGS Plätze oder Schulentwicklungspläne keine Gedanken mehr zu machen, es fehlen uns schlichtweg die Kinder dafür. Fehlen werden dann  allerdings auch die Einkommensteuereinnahmen, die für den städtischen Haushalt von nicht unbeträchtlicher Bedeutung sind", so Claudia Schlottmann, CDU Fraktionsvorsitzende.

 

Im konkreten Fall der Bebauung Hofstr. 150 hat die CDU Fraktion sich vor, während und nach der Kommunalwahl für die sogenannte "mittlere Lösung" ausgesprochen. In der ersten Ideenplanung waren für die mittlere Lösung ca 33 Wohneinheiten geplant. Der erste Architektenplan der vorgelegt wurde, konkretisierte die Anzahl der Wohneinheiten auf 43. "Wir möchten, dass die WGH hier nochmal in die Planung eintritt und falls möglich die Anzahl der Wohneinheiten verringert, aus diesem Grund hat die CDU Fraktion den Antrag gestellt, dies als Tagesordnungspunkt am 05.05.2021 im Stadtentwicklungsausschuss zu beraten", so Schlottmann weiter.